Clear Channel Outdoor: Europa-Geschäft soll nur zum Teil verkauft werden

Clear Channel Outdoor plant offenbar nicht mehr, das gesamte Europa-Geschäft zu verkaufen, sondern nur noch Teile davon – und zwar die, die weniger profitabel sind. Das gab der US-amerikanische Out-of-Home-Riese soeben bei der Präsentation der Zahlen für das 2. Quartal 2022 bekannt. Demnach stieg der Gesamtumsatz des Konzerns von April bis Juni 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf 678 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust belief sich auf rund 66 Millionen US-Dollar gegenüber rund 125 Millionen US-Dollar vor einem Jahr. Der Umsatz in Nord- und Südamerika wuchs um 27 Prozent, in Europa um 13 Prozent. Dabei entwickelte sich vor allem DOOH prächtig: In Amerika lag der digitale Umsatz bei 53 Prozent im Plus, in Europa bei + 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

In Bezug auf den schon länger angekündigten Verkauf des Europa-Geschäfts wurde nun eine neue Strategie bekannt gegeben: Es werde geprüft, vorerst nur die Vermögenswerte mit niedrigeren Margen beziehungsweise von geringerer Priorität zu veräußern, während die profitablen Segmente beibehalten werden sollen. Dadurch hofft der Außenwerbekonzern, seinen Verschuldungsgrad im Laufe der Zeit zu senken.

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