Ströer-Tochter OS Data Solutions launcht eigene Datenplattform OSDX

Die Ströer-Tochter OS Data Solutions (OSDS) hat eine neue, eigene Datenplattform namens OSDX gestartet. Damit bündelt das Unternehmen künftig alle seine Werbedaten an einem Ort, den es selbst kontrolliert, statt wie bisher auf eine externe Plattform wie die DMP The Adex von Virtual Minds angewiesen zu sein.

Konkret heißt das: OSDS verwaltet seine sogenannten Multi-ID-Audiences, also Nutzerprofile, die über verschiedene Geräte und Kanäle hinweg zusammengeführt werden, künftig selbst. Dazu kommen Kontext-Daten und Geo-Daten. Der Vorteil für Werbekunden: aktuellere Daten, schnellere Kampagnenstarts und mehr Flexibilität.

Als erster externer Partner ist The Trade Desk direkt an OSDX angeschlossen. The Trade Desk ist eine der größten unabhängigen Werbetechnologie-Plattformen weltweit. Werbungtreibende und Agenturen können die Daten von OSDS ab sofort direkt über die Trade-Desk-Plattform Kokai nutzen für Kampagnen auf CTV, Mobilgeräten, Desktop, Audio und Digital Out of Home. Kampagnen lassen sich damit künftig direkt und ohne Umweg über eine externe Plattform standortgenau aussteuern.

Außerdem baut OSDS mit OSDX schon für die Zukunft vor: Die Plattform bietet mit dem MCP-Server eine technische Schnittstelle, über die KI-Systeme und automatisierte Programme künftig selbstständig prüfen können, welche Daten verfügbar sind, und Kampagnen mit vorbereiten können. Damit ist OSDX kompatibel mit der Richtung, die The Trade Desk einschlägt: einer Welt, in der Kampagnen-Workflows zunehmend von KI-Agenten gesteuert werden und Datenpartner maschinenlesbare, strukturierte Schnittstellen bereitstellen müssen. „Mit dem MCP-Server bauen wir gleichzeitig die Brücke in die Agentic Era“, sagt Tobias Emmer, Managing Director bei OS Data Solutions.

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