IDOOH Tool-Box: Das Vorausbuchungstool „In-Advance“

Das Vorausbuchungs-Tool In-Advance von Broadsign

In der Rubrik „IDOOH Tool-Box“ stellen wir regelmäßig neue Tools im Bereich DOOH vor. Diesmal: Das Vorausbuchungs-Tool „In-Advance“ von Broadsign.

Was kann das Tool “In-Advance”?

Mit dem Tool können Kunden digitale OOH‑Werbeflächen für bestimmte Zeiten und Standorte vorab verbindlich einplanen, wobei die Buchung programmatisch erfolgt. Das Tool soll damit zur Vereinfachung direkter Buchungen bei unterschiedlichen Flächenanbietern beitragen, bei denen bislang mehrere Ansprechpartner, Verträge und Abstimmungen involviert waren.

Was ist das Ziel des Tools?

In‑Advance möchte bestehende programmatische oder direkte OOH-Kaufstrategien ergänzen. Ziel ist es, die Lücke zwischen klassischen Direktbuchungen und programmatisch erfolgten Einkäufen zu schließen. Mit dem Tool lässt sich beispielsweise Inventar zu Spitzenzeiten wie Ferien, Feiertagen oder großen Events vorab und über mehrere unterschiedliche OOH-Netzwerke hinweg einplanen. Einkäufe über mehrere Netzwerke sollen damit einfacher koordiniert werden. Die Kampagnen sind zudem auditierbar, weil In‑Advance die Ausspielung über eine zentrale Plattform steuert und standardisierte Berichte liefert: Buchungen, Screens, Zeitpunkte und Ausspielungen werden dokumentiert. Auch wenn mehrere Netzwerke parallel genutzt werden, werden die Daten zusammengeführt und einheitlich dargestellt.

Wie lange lassen sich damit im Voraus Kampagnen planen?

Kampagneninventar können ab dem nächsten Tag bis mehrere Monate im Voraus gebucht werden. Die Creatives müssen vorab eingereicht und von den Medienanbietern freigegeben sein.

In welchen Ländern steht das Tool zur Verfügung?

In‑Advance wird über programmatische DSP‑Partner wie Broadsign OutMoove und StackAdapt angeboten und steht in Märkten wie den Niederlanden, den USA und Kanada zur Verfügung. Das Tool kann technisch auch in weiteren Ländern wie Deutschland eingesetzt werden, sofern lokale Mediennetzwerke an die DSP angebunden sind.

Wie viele Flächen bzw. Screens können damit gebucht werden?

Derzeit können über 100.000 digitale Screens mit In‑Advance gebucht werden. Die Kapazität wird fortlaufend erhöht, da Broadsign das Tool weiter ausrollt.

Für welche Kampagnen eignet es sich?

Es eignet sich für Agenturen oder Marken, die mit ihrer Kampagne bestimmte digitale OOH-Zielgruppen oder -Standorte sicher und verbindlich einplanen möchten. Es unterstützt sowohl direkte Buchungen auf digitalen Screens als auch programmatische Buchungen über DSPs.

Mit welchen Partnern arbeitet Broadsign zusammen?

In‑Advance steht allen bestehenden Broadsign-Kunden, Broadsign OutMoove-Nutzern und DSP-Partnern zur Verfügung.

Wie läuft die Buchung technisch ab?

Der Käufer wählt in einer das System unterstützenden DSP das passende Inventar aus und prüft die Verfügbarkeit. Der Broadsign Ad Server gibt eine Rückmeldung, ob die Plätze verfügbar sind. Bei Verfügbarkeit werden Preis und Konditionen angezeigt. Nach Bestätigung ist das Inventar fest eingeplant. Die kreativen Inhalte werden vor Kampagnenstart über die DSP hochgeladen. Während der Kampagne erfolgt ein standardisiertes Reporting, das alle Flächenanbieter einheitlich abbildet.

Wer kann das Buchungs-Tool nutzen?

Das Tool kann von Agenturen und Kunden genutzt werden, die über einen DSP-Zugang auf Broadsign In‑Advance zugreifen können.

Wurden damit schon Kampagnen umgesetzt?

Ja, das Tool wird bereits von Agenturen wie Ledger Bennett, einer global tätigen B2B-Marketing- und Mediaagentur, für OOH-Kampagnen großer Marken eingesetzt. Die Namen der Marken werden allerdings nicht bekanntgegeben.

Können über In-Advance auch klassische Flächen vorab gebucht werden?

Bislang nicht. Allerdings ist dies für 2026 geplant.

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