Google wagt den Schritt in den DOOH-Markt

Worüber schon seit Jahren spekuliert wurde, ist nun Wirklichkeit geworden: Google mischt ab sofort auch in der Digital-Out-of-Home-Welt mit. Wie der Suchmaschinenriese kürzlich in einem Blog-Beitrag bekannt gab, steht den Nutzern seiner Kampagnenmanagement-Plattform Display & Video 360 nun auch Digital OOH zur Verfügung, “damit sie Menschen in ihrer realen Umgebung mit der Effizienz der programmatischen Technologie erreichen können. Dazu gehören Bildschirme an öffentlichen Orten wie Stadien, Flughäfen, Bushaltestellen, Einkaufszentren, Aufzügen, Taxis und mehr.”

Display & Video 360 arbeitet bereits mit Programmatic Plattformen wie Hivestack, Magnite, Place Exchange, Ströer SSP, VIOOH und Vistar Media zusammen und bietet damit Zugang zu großen Medienanbietern weltweit wie Clear Channel, Intersection, JCDecaux, Lamar und Ströer.

Google betont dabei, dass DOOH-Spots, die über Display & Video 360 geschaltet werden, nicht personalisiert sind und auch keine individuellen Identifizierungsmerkmale oder Standortdaten der Nutzer verwendet werden. Stattdessen würden Werbetreibende ihre Zielgruppen auf der Grundlage von Kontextinformationen zum Standort des Bildschirms erreichen. Die Impressions würden mithilfe eines Multiplikators gemessen, der von den jeweiligen Publishern zur Verfügung gestellt wird und der die Anzahl der Personen vor den Screens schätzt.

Als einer der ersten Kunden nutzte der Online-Modehändler Asos Display & Video 360 zur Schaltung einer DOOH-Kampagne auf den Flächen von Intersection in den USA und JCDecaux in Großbritannien. Mit dem Ergebnis: Insgesamt generierte die Kampagne 22 Millionen Viewed Impressions in beiden Ländern. Eine spezielle Auswertung mit den Messpartnern von JCDecaux ergab unter anderem, dass die Markenbekanntheit in den beworbenen Gebieten im Vergleich zu den Kontrollgebieten um 14 Prozent höher war.

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